Gehe zu…

23. Februar 2018

Geschäftsführer stiften zur falschen Stundenabrechnung an – Besonders schwerer Fall des Leistungsbetruges


Magdeburg (ots) –

Die langwierige Ermittlungsarbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit am Standort Halle (Saale) hat sich gelohnt. Das Landgericht Halle verurteilte die Geschäftsführer einer Umzugsspedition aus dem Saalekreis zu Freiheitsstrafen von einem Jahr und neun Monaten bzw. einem Jahr und sechs Monaten wegen Leistungsbetruges. Außerdem müssen sie jeweils 400 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Die verurteilten Arbeitgeber gingen über einen längeren Zeitraum gezielt vor. In den Jahren 2009 und 2010 wurden falsche Stundenabrechnungen geführt. Die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden waren somit nicht ersichtlich. „Dies erschwerte uns die Ermittlungen erheblich“, berichtet Kaiser, Ermittler der Finanzkontrolle am Standort Halle. „Die Arbeitnehmer wurden angewiesen, einzelne Tage wegzulassen oder Stunden zu reduzieren“. Den Betrügern kam es vor allem darauf an Sozialversicherungsbeiträge einzusparen. Durch diese Betrugsmasche haben sie über 10.000 Euro eingespart. Zusätzlich haben sie zu Unrecht 14.920,57 Euro Kurzarbeitergeld erhalten. Das Urteil ist nach erfolgloser Revision beim Bundesgerichtshof rechtskräftig. Die Freiheitsstrafen sind zur Bewährung ausgesetzt.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Magdeburg Wieblitz Annica Telefon: +49 (0)391 507 4206 E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Magdeburg, übermittelt durch news aktuell

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen